Meine Gedanken zu den Anschlägen in Belgien …

25. März 2016

Terrorismus durch Extremisten wird es geben, solange es staatlichen Terrorismus gibt.
Die verheerenden Terroranschläge in den europäischen Städten, bei denen durchweg unschuldige Bürger ums Leben kommen, haben uns Europäern hautnah gezeigt, wie brutal und menschenverachtend solche  Aktionen sind.
Aber das gleiche Leid erfahren seit vielen Jahren die ebenso unschuldigen Bürger in Irak, Afghanistan, Pakistan, Libyen, Syrien und vielen anderen Staaten dieser Welt, wo Raketen und Bomben von USA, NATO und anderen “Verbündeten” ebenso unangemeldet und plötzlich Menschen in den Tod reißen, wie die Bomben in den europäischen Städten.
Es ist mühselig darüber zu diskutieren, wie man den extremistischen Terroristen Einhalt gebieten kann, solange die staatlichen Terroranschläge anhalten.
Die Wut, Verzweiflung, Trauer und evtl. Hass, den wir europäischen Bürger bei den Attentaten der vergangenen Monaten empfinden, haben die Bürger im arabischen Raum schon seit über 10 Jahren. Nämlich seit ihre Städte von westlichen Flugzeugen, Drohnen und Raketen bombardiert und zerstört werden. Bei diesen staatlichen Attacken sind mehrere Hunderttausend UNSCHULDIGER Menschen ums Leben gekommen – ohne dass auch nur ein westlicher Staatsmann/-frau darüber sein Bedauern äußerte oder gar Trauermärsche veranstalteten, wie am 11. Januar 2015 in Paris, nach dem Anschlag auf das Magazin “Charlie Hebdo”.
Die Wut, Verzweiflung, Trauer und Hass der Familienangehörigen und Sympathisanten dieser Hunderttausenden moslemischen Toten, die durch westliche Raketen in die Luft gesprengt wurden, kann nicht durch neue europäischen Gesetzen oder noch mehr Kontrollen eingedämmt werden. Dieser Hass entsteht, wenn jemand machtlos zusehen muss, wie westliche Staaten ungestraft mit Bomben und Raketen die moslemische Nationen und Glaubensgemeinschaft töten darf.
Erst wenn vor der Weltgemeinschaft die Völkerrechtswidrigen Angriffskriege auf Irak, Afghanistan, etc. als das benennt werden, was sie waren und wenn deren Verursacher dafür vor internationalen Gerichten zur Rechenschaft gezogen werden, wird man Terrororganisationen wie ISIS, Al Kaida, etc. den Zustrom von jungen Menschen abschneiden können.
Nur wenn die Weltgemeinschaft deutlich macht, dass Unrecht von Staaten ebenso wenig akzeptiert wird, wie das Unrecht von extremistischen Terroristen, kann man den betroffenen Menschen glaubhaft machen, dass ihre Interessen gewahrt werden und sie die Gerechtigkeit und Sühne den offiziellen Instanzen überlassen können.
Eine Familie, deren Tochter von einem einflussreichen und mächtigen Würdenträger vergewaltigt und getötet wird, wird versuchen ihren Schmerz zu verarbeiten und weiter in den Staat vertrauen, wenn dieser Würdenträger ungeachtet seines Ranges für seine Tat zur Rechenschaft gezogen wird.
Wenn aber dieser Würdenträger für sein Verbrechen vom Staat nicht belangt wird, obwohl jeder weiß, dass er für den Tod der Tochter verantwortlich ist, so wird die Familie nie Ruhe finden. Das Gegenteil wird eintreten, die Familie, Freunde und viele Nahestehende werden jeden Glauben an Gerechtigkeit und in den Staat verlieren. Alle diese enttäuschten Menschen werden durch Selbstjustiz ihren Frust zum Ausdruck bringen und die staatlichen Institutionen mit all ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen.
Das ist zwar nicht Rechtens und nicht erlaubt, aber diejenigen, die die ermordete Tochter kannten, werden Verständnis für die Familie aufbringen.
Und das ist das Problem, das wir mit den derzeitigen Terroristen haben. Sie glauben sie würden für erlittenes Leid an Moslems Vergeltung üben. Natürlich ist das in keinster Weise zu akzeptieren und muss unterbunden werden.
Aber es muss gleichzeitig auch klar gestellt werden, dass künftige ungerechtfertigte Angriffe auf die moslemischen Bürger im Ausland unterbleiben (so wie es nach dem  Attentat im November 2015 geschah, als Frankreich Vergeltungsangriffe flog und dabei Dutzende von Unschuldigen tötete, ohne dass sich darüber der Westen aufregte).
Ansonsten ist es ein Kreislauf, der nie enden wird, denn den Hass kann man nicht mit Raketen und Flugzeugbomben stoppen – er wird dadurch nur verstärkt.
Ich glaube, die einzige Möglichkeit diese Terrorszenarios zu stoppen ist, wenn man eine Grundlage schafft, bei der man jungen verzweifelten und hasserfüllten Terror-Sympathisanten zeigt, dass Unrecht verfolgt wird, auch wenn es von staatlichen Institutionen ausgeht.
Ich bin nicht so weltfremd zu glauben, dass damit der Religionsbedingte moslemische Terror in der Welt abgeschafft werden würde, aber er würde sich zumindest nicht so rasant verbreiten, wie in den letzten Jahren. Er wäre überschaubarer (wenn man das so sagen kann, ohne zynisch sein zu wollen).
Terror ist illegal und ein Verbrechen, egal von welcher Seite er erfolgt, oder aus welchen Beweggründen.
Aber ich glaube Terror, der “nur” kriminelle Ziele verfolgt, ist eher zu bekämpfen, als Terror der ideologische Ziele verfolgt – wobei ich weder das Eine noch das Andere verharmlosen oder gar rechtfertigen will.
Und nebenbei gesagt, ist islamischer Terror auch kein “Problem”, das von außen oder durch Ausländer nach Europa getragen wird. Wie man in Brüssel gesehen hat, waren diese Terroristen belgische Staatsbürger, die in Belgien geboren wurden und dort aufwuchsen. Es war deren irregeleitete “Solidarität” mit der Ungleichbehandlung von moslemischen Opfern.
Mir ist bewusst, dass einige, die des Lesens nicht mächtig sind, mich auf Grund meiner Meinung in eine bestimmte dubiose Ecke stellen wollen oder werden.
Aber ich bin es gewohnt meine Meinung offen zu sagen, auch wenn sie nicht dem Mainstream entspricht.

Meine Gedanken zu den Anschlägen in Belgien …Terrorismus durch Extremisten wird es geben, solange es staatlichen Terrorismus gibt.Die verheerenden Terroranschläge in den europäischen Städten, bei denen durchweg unschuldige Bürger ums Leben kommen, haben uns Europäern hautnah gezeigt, wie brutal und menschenverachtend solche  Aktionen sind.Aber das gleiche Leid erfahren seit vielen Jahren die ebenso unschuldigen Bürger in Irak, Afghanistan, Pakistan, Libyen, Syrien und vielen anderen Staaten dieser Welt, wo Raketen und Bomben von USA, NATO und anderen “Verbündeten” ebenso unangemeldet und plötzlich Menschen in den Tod reißen, wie die Bomben in den europäischen Städten.
Es ist mühselig darüber zu diskutieren, wie man den extremistischen Terroristen Einhalt gebieten kann, solange die staatlichen Terroranschläge anhalten.Die Wut, Verzweiflung, Trauer und evtl. Hass, den wir europäischen Bürger bei den Attentaten der vergangenen Monaten empfinden, haben die Bürger im arabischen Raum schon seit über 10 Jahren. Nämlich seit ihre Städte von westlichen Flugzeugen, Drohnen und Raketen bombardiert und zerstört werden. Bei diesen staatlichen Attacken sind mehrere Hunderttausend UNSCHULDIGER Menschen ums Leben gekommen – ohne dass auch nur ein westlicher Staatsmann/-frau darüber sein Bedauern äußerte oder gar Trauermärsche veranstalteten, wie am 11. Januar 2015 in Paris, nach dem Anschlag auf das Magazin “Charlie Hebdo”.
Die Wut, Verzweiflung, Trauer und Hass der Familienangehörigen und Sympathisanten dieser Hunderttausenden moslemischen Toten, die durch westliche Raketen in die Luft gesprengt wurden, kann nicht durch neue europäischen Gesetzen oder noch mehr Kontrollen eingedämmt werden. Dieser Hass entsteht, wenn jemand machtlos zusehen muss, wie westliche Staaten ungestraft mit Bomben und Raketen die moslemische Nationen und Glaubensgemeinschaft töten darf.
Erst wenn vor der Weltgemeinschaft die Völkerrechtswidrigen Angriffskriege auf Irak, Afghanistan, etc. als das benennt werden, was sie waren und wenn deren Verursacher dafür vor internationalen Gerichten zur Rechenschaft gezogen werden, wird man Terrororganisationen wie ISIS, Al Kaida, etc. den Zustrom von jungen Menschen abschneiden können.Nur wenn die Weltgemeinschaft deutlich macht, dass Unrecht von Staaten ebenso wenig akzeptiert wird, wie das Unrecht von extremistischen Terroristen, kann man den betroffenen Menschen glaubhaft machen, dass ihre Interessen gewahrt werden und sie die Gerechtigkeit und Sühne den offiziellen Instanzen überlassen können.
Eine Familie, deren Tochter von einem einflussreichen und mächtigen Würdenträger vergewaltigt und getötet wird, wird versuchen ihren Schmerz zu verarbeiten und weiter in den Staat vertrauen, wenn dieser Würdenträger ungeachtet seines Ranges für seine Tat zur Rechenschaft gezogen wird.Wenn aber dieser Würdenträger für sein Verbrechen vom Staat nicht belangt wird, obwohl jeder weiß, dass er für den Tod der Tochter verantwortlich ist, so wird die Familie nie Ruhe finden. Das Gegenteil wird eintreten, die Familie, Freunde und viele Nahestehende werden jeden Glauben an Gerechtigkeit und in den Staat verlieren. Alle diese enttäuschten Menschen werden durch Selbstjustiz ihren Frust zum Ausdruck bringen und die staatlichen Institutionen mit all ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen.Das ist zwar nicht Rechtens und nicht erlaubt, aber diejenigen, die die ermordete Tochter kannten, werden Verständnis für die Familie aufbringen.
Und das ist das Problem, das wir mit den derzeitigen Terroristen haben. Sie glauben sie würden für erlittenes Leid an Moslems Vergeltung üben. Natürlich ist das in keinster Weise zu akzeptieren und muss unterbunden werden.Aber es muss gleichzeitig auch klar gestellt werden, dass künftige ungerechtfertigte Angriffe auf die moslemischen Bürger im Ausland unterbleiben (so wie es nach dem  Attentat im November 2015 geschah, als Frankreich Vergeltungsangriffe flog und dabei Dutzende von Unschuldigen tötete, ohne dass sich darüber der Westen aufregte).Ansonsten ist es ein Kreislauf, der nie enden wird, denn den Hass kann man nicht mit Raketen und Flugzeugbomben stoppen – er wird dadurch nur verstärkt.Ich glaube, die einzige Möglichkeit diese Terrorszenarios zu stoppen ist, wenn man eine Grundlage schafft, bei der man jungen verzweifelten und hasserfüllten Terror-Sympathisanten zeigt, dass Unrecht verfolgt wird, auch wenn es von staatlichen Institutionen ausgeht.
Ich bin nicht so weltfremd zu glauben, dass damit der Religionsbedingte moslemische Terror in der Welt abgeschafft werden würde, aber er würde sich zumindest nicht so rasant verbreiten, wie in den letzten Jahren. Er wäre überschaubarer (wenn man das so sagen kann, ohne zynisch sein zu wollen).Terror ist illegal und ein Verbrechen, egal von welcher Seite er erfolgt, oder aus welchen Beweggründen.Aber ich glaube Terror, der “nur” kriminelle Ziele verfolgt, ist eher zu bekämpfen, als Terror der ideologische Ziele verfolgt – wobei ich weder das Eine noch das Andere verharmlosen oder gar rechtfertigen will.
Und nebenbei gesagt, ist islamischer Terror auch kein “Problem”, das von außen oder durch Ausländer nach Europa getragen wird. Wie man in Brüssel gesehen hat, waren diese Terroristen belgische Staatsbürger, die in Belgien geboren wurden und dort aufwuchsen. Es war deren irregeleitete “Solidarität” mit der Ungleichbehandlung von moslemischen Opfern.
Mir ist bewusst, dass einige, die des Lesens nicht mächtig sind, mich auf Grund meiner Meinung in eine bestimmte dubiose Ecke stellen wollen oder werden.Aber ich bin es gewohnt meine Meinung offen zu sagen, auch wenn sie nicht dem Mainstream entspricht.

  • Facebook
  • MySpace
  • Twitter